Alfonso Hüppi

biography

1935
geboren in Freiburg i. Br.
1950–1954
Silberschmiedelehre in Luzern
1954–1959
Hammerarbeiter
1959–1961
Studium an der Kunst- und Werkschule, Pforzheim (Bildhauerei) und an der
Hochschule für Bildende Künste, Hamburg (Kalligraphie)
1961–1964
Dozent an der Hochschule für Bildende Künste, Hamburg (Schrift und Malerei)
1964–1968
Mitarbeiter der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden (Grafik, Kataloge, Plakate, Ausstellungen)
1974–1999
Professur für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf
1974
Berlin-Preis, Akademie der Künste Berlin
1997
Hans-Thoma-Preis, Staatspreis des Landes Baden-Württemberg
1998
Gründung des „Museum im Busch“, Etaneno, Namibia. Seither dessen Leiter.
Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und des Künstlerbundes Baden-Württemberg.
Seit 1993
Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg.

solo exhibitions (selected)

2015
„drunter und drüber“, Verein für Originalradierung e.V., München
„Holzskulpturen aus den letzten fünf Jahren“, Museum Goch
Henze & Ketterer, Witrach/Bern
2014
„Zeichnungen und Aquarelle zu Hafis – Der Diwan“, Kunsthalle Göppingen
Galerie Reinhold Maas, Reutlingen
2013
Kunstverein Marburg
2012
Beck & Eggeling International Fine Art, Düsseldorf
Kurt Tucholsky Literaturmuseum Schloss Rheinsberg
2010
Haus der Moderne Kunst, Staufen-Grunern
Galerie Henze & Ketterer, Wichtrach/Bern
Beck & Eggeling international fine art, Düsseldorf
2008
Kunstraum Medici, Solothurn
2007
Museum Goch
Deutsch-Französisches KUNST FORUM D’ART Franco-Allemand, Vaudrémont
Galerie da entlang, Dortmund
Akademie der Künste, Berlin
Neues Museum, Berlin
Staatliches Museum für Kunst und Design, Rubin
Institut für moderne Kunst Nürnberg
2006
Daelim Contemporary Art Museum, Seoul
Australian National University Art Gallery, Canberra
National Europe Center ANU, Canberra
RMIT University School of Art Gallery, Melbourne
Kudos Gallery University, Sydney
Kunsthaus, Grenchen
2005
Galerie Henze & Ketterer, Wichtrach/Bern
Fondazione Museo Moesano, Grono CH
Galerie Brandstätter, Baden-Baden
2004
Kunstverein, Holbein-Haus, Augsburg
Galerie Guardini, Berlin
2003
Galerie e.V. Pforzheim
2002
„75 Zeichnungen zu Hans Kudszus“, Galerie Klein, Köln
Galerie Henze & Ketterer, Wichtracht/Bern (Kat.)
„Sehen und Denken, Da Capo“, Akademie der Künste, Berlin
Galerie Henze & Ketterer, Wichtrach/Bern
Akademie der Künste, Berlin
2000
„Bilder des Jahres“, Städtische Galerie Ravensburg
1999
„4Hüppi“, Galerie Henze & Ketterer, Wichtracht/Bern
Galerie Doris Wullkopf, Lindau
1998
„Die Schlacht bei Sempach“, Galerie Hans Mayer, Düsseldorf
Kammermuseum Jägersberg, Baden-Baden (Kat.)
1997
„4Hüppi“, Kunstmuseum Solothurn (Kat.)
„Die Schlacht bei Sempach“, Kunstraum Medici, Solothurn
Hans-Thoma-Museum, Bernau (Kat.)
1996
„4Hüppi“, Museum für Neue Kunst, Freiburg i. Br. (Kat.)
Südwesfunk-Foyer, Freiburg i. Br.
„Teletext“, 3sat Galerie, Baden-Baden
1995
Galerie Raymond Bollag, Zürich
Galerie Susanne Kulli, Bern
1994
Verein für Originalradierung, München
Städtische Galerie Rastatt (Kat.)
1993
„Kopflos“, Akademie der Künste, Berlin
Galerie Henze & Ketterer, Wichtrach/Bern
1992
Galerie Raymond Bollag, Zürich
Städtische Galerie Quakenbrück (Kat.)
1991
A.C.R. Galerie, Eltville- Wilhelmshöhe, Ettingen
Galerie Littmann, Basel
Museum am Ostwall, Dortmund (Kat.)
1990
Galerie Medici, Solothurn
Galerie Raymond Bollag, Zürich (Kat.)
Städtische Galerie, Göppingen (Kat.)
Galerie Hans Mayer, Düsseldorf
Galerie Medici, Solothurn (Kat.)
1989
Städtische Galerie, Baden-Baden (Kat.)
1988
Galerie Krohn, Badenweiler
Galleria Henze, Campione d’Italia
1987
Kunstverein Hamburg
1986
Galerie Littmann, Basel
Galerie Medici, Solothurn (Kat.)
1985
Galleria Henze, Campione d’Italia
Galerie Medici, Solothurn
1984
Städtische Galerie, Viersen (Kat.)
Galerie die Treppe, Krefeld
Galerie Lüpfert, Isernhagen
1983
Galerie Handschin, Basel
Galerie Medici, Solothurn
Galerie Senatore, Stuttgart
Forum Kunst Rottweil
1982
Galerie Schmela, Düsseldorf
Galerie Anton Meyer, Gent (Kat.)
Galerie Suzanne Fischer, Baden-Baden
Galerie von Loeper, Hamburg
Städtische Galerie, Sursee (Kat.)
1981
Kunstverein Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
Kunstmuseum Bern
Institut für Moderne Kunst, Nürnberg
BP-Aktiengesellschaft, Clubhausgalerie, Hamburg (Kat.)
Augustinermuseum, Freiburg i. Br.
1980
Galerie Jürgen Ahrens, Koblenz (Kat.)
SüdWest Galerie, Karlsruhe
Badischer Kunstverein, Karlsruhe (Kat.)
Bündner Kunstmuseum, Chur
1979
Kunstmuseum Winterthur (Kat.)
Kunstmuseum Solothurn (Kat.)
Städtische Galerie, Ravensburg
1978
Staatliche Kunsthalle Baden-Baden (Kat.)
Galerie Medici, Solothurn
Galerie Räber, Luzern (Kat.)
Galerie Jürgen Schweinebraden, Berlin
1977
Galerie Müller-Vogt, Oberhausen
1976
Galerie Handschin, Basel
Galerie Medici, Solothurn (Kat.)
Galerie René Ziegler, Zürich
1975
Galerie Wertheim, Berlin
Galerie Klein, Bonn
SüdWest Galerie, Karlsruhe
Stadttheater, Remscheid
1974
Städtisches Museum Schloss Morsbroich, Leverkusen (Kat.)
Kunsthalle Basel (Kat.)
Museum der Stadt Ulm
Griffelkunst, Hamburg
Galerie Krebs, Bern
1973
Kunsthalle Bern (Kat.)
1972
Galerie Cornels, Baden-Baden
Galerie Klein, Bonn
Galerie Bernard-Medici, Solothurn
1971
Galerie Denise René und Hans Mayer, Düsseldorf
Museum Folkwang, Essen
Galerie Dröscher, Hamburg
Goethe Institut, Kairo
Galerie Defet, Nürnberg
Galerie 2, Stuttgart
Die kleine Galerie, Offenburg
1970
Galerie Handschin, Basel (Kat.)
Galerie Schmela, Düsseldorf
1969
Ubu Galene, Karlsruhe
Neue Galerie, Baden-Baden
1967
Galerie Handschin, Basel
Badischer Kunstverein, Karlsruhe
1966
Galerie Gunar, Düsseldorf (Kat.)
1965
Staatliche Kunsthalle Baden-Baden (Kat.)
Galleria il Canale, Venedig (Kat.)
1964
Galerie Parnass, Wuppertal (Kat.)

Alain Biltereyst, Clemens Hollerer, Alfonso Hüppi, Bert van Rossem rhythm of line 22.05.2015 — 18.07.2015

read more …

Die Verlorenheit, die wir inmitten der heutigen Bilderflut empfinden, möchte Alfonso Hüppi bannen, indem er Zeichen und Objekte herstellt, die den Blick fokussieren und „in denen man sich wiedererkennen kann“.
„Wann wird ein Bild zum Bild?“ Dieser Frage spürt der elementar arbeitende und denkende Künstler Hüppi von Beginn an nach. Die Bildfläche, der Bildträger und der Rahmen werden dabei oftmals selbst zu Anschauungsobjekten. So entstehen einzigartige Gemälde, Reliefs, Objekte und Installationen.
Auf den Tafeln, wie Hüppi seine Bilder ab 1988 nennt, dominieren Rauten, Kreisformen, Rechtecke und Dreiecke, die ohne einen persönlichen Pinselduktus auf ihre klaren Flächenformen reduziert sind.
Die Konstruktion von Holzreliefs beruht meist auf Austauschprozessen – also einem Herausschneiden und Hinzufügen von Material. Die Holztafel als Bildgrund bleibt dabei an einigen Stellen sichtbar, sodass ihre Materialität betont wird.
In der Malerei, die in den 80er Jahren bevorzugtes Medium wird, dominieren geometrische Formen. Hüppi erschafft daraus poetisch stille Kompositionen, untersucht die Wirkung der elementaren Formen und baut visuelle Spannungsverhältnisse auf. Die gemalten Formen greifen dabei oftmals über den begrenzenden Bildrahmen hinaus, verlassen so die „illusionistische Bildebene“ und entwickeln sich hin zu konkreten Objekten.  Die Objekthaftigkeit der Kunstwerke wird dabei auch durch die Alltäglichkeit der gewählten Materialien betont (Holzbretter, Kaseinfarbe, Silberbronze, Papier).