Bernd Mechler

biography

1958
geboren in Mannheim
1983–1991
Studium an der Kunstadademie Düsseldorf
1988
Meisterschüler bei Dieter Krieg
1992
Villa Roman-Preis, Florenz
2000–2001
Lehrauftrag für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf
2002
Stipendium Künstlerhaus Schloß Balmoral, Bad Ems
2003
Arbeitsstipendium Stiftung Kunstfonds, Bonn
2005–2007
Gastdozentur für Malerei an der Kunstakademie Münster
seit 2007
Lehrauftrag für Malerei an der FADBK , Essen

exhibitons (selected)

2016
Galerie Appel, Frankfurt
2015
Galerie im DreiGiebelHaus, Xanten
2012
„Indiscreet Colours“, Galerie KU28, Essen
2011
„Künstler helfen Japan“, Museum für angewandte Kunst, Frankfurt
Galerie KU28, FADBK Essen
2010
„Hallo dreißig 1/2/3“, Galerie da entlang, Dortmund
„Zeit fehlgeschlagen“, Kunstraum Kreuzberg, Bethanien
2008
„colour sync“, Galerie Ruth Leuchter, Düsseldorf
2007
„November ist vor Dezember“, Galerie Barbara Oberem, Bonn
2006
„For Painters In A Tree“, Galerie Appel, Frankfurt
Galerie Mark Müller, Zürich
Gallery Christopher Grimes, Los Angeles
2005
„Via Senese, 100 Jahre Villa Romana“, Kunstraum Fuhrwerkswage, Köln (Kat.)
Kunstverein Heinsberg
2004
Städtische Galerie im Turm, Donaueschingen
„Arbeiten der Sammlung RLP“, Konferenz der Kultusminister, Bonn
„19 Künstler 19 Bilder“, Museum Kunst Palast zu Gast bei Degussa, Düsseldorf (Kat.)
2003
Kunsthalle Palazzo, Basel
Galerie Guy Ledune, Brüssel
2002
„In Vitro“, Ausstellungsreihe Schloß Balmoral, Bad Ems
Galerie Vaclava Spaly, Prag
2001
„New Abstract I, New Abstract II“, Galerie Ledune, Brüssel
2000
Galerie Appel und Troschke, Frankfurt
Kunstraum Düsseldorf (Kat.)
Büro Orange, Siemens, Nürnberg (mit Katharina Grosse)
1999
Kunstverein Wilhelmshöhe, Ettlingen (mit Paul Schwer)
1998
„Sensation Farbe“, Galerie Mark Müller, Zürich
1997
„Plus de transperence“, Galerie Guy Ledune, Brüssel
1996
„Sommergäste“, Galerie Bach, Düsseldorf
1993
„Junger Westen“, Kunsthalle Recklinghausen (Kat.)
1992
Galleria Schema, Florenz

Bernd Mechler colour sync 26.02.2008 — 05.04.2008

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... Eine weitere Besonderheit von Mechlers Bildern liegt in ihrer Maltechnik, die suggestiv menschliche Empfindungen lenkt. So finden sich die in Ölfarben gemalten Schlaufen in einem ausgeklügelten System von Schichtungen, das zurückhaltend mit dem Thema Raum und Fläche spielt. Der Wechsel von helleren und dunkleren Farben erzeugt unweigerlich die Illusion von Tiefe, die allerdings durch Verwischungen gezielt an Eindeutigkeit verliert. Vielmehr vermitteln die in zahlreichen Arbeitsgängen so entstandenen Bilder den Eindruck einer membrangleichen Oberfläche, die nur noch vereinzelt das wirkliche Raumempfinden erlaubt. Die unterschiedlichen Schichten der Bilder scheinen von gleicher Wertigkeit, die zusammen eine Art „Haut“ ergibt. Die Bildoberfläche an sich erfährt damit einen vergleichbaren Stellenwert, wie das bereits angesprochene Leinwandformat. Mehr und mehr wird die besagte Gradwanderung, das Pendeln der Wahrnehmung nachvollziehbar, um sich zusehens als übergreifendes Thema der Arbeiten zu erkennen zu geben. Bernd Mechler betreibt eine vom Bild ausgehende Studie menschlicher Wahrnehmung, wie sie in dieser Form sehr ungewöhnlich ist. Vergleichbar seiner in den Arbeiten anzutreffenden Schlaufen, begleitet der Künstler den Betrachter auf einen Wechselkurs der Erfahrungen, der in einer endlosen Schleife vom Bild über den Eindruck zurück zur Materialität des Bildes führt.
(Dr. Christian Krausch, Text zur Ausstellung: „Bernd Mechler - Bilder“, KV Heinsberg, November 2001)