Martin Gerwers

biography

1963
geboren in Velen, lebt und arbeitet in Düsseldorf
1984–1989
Studium der Visuellen Kommunikation, Aachen
1989–1992
Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschüler von Jan Dibbets

solo exhibitions (selected)

2015
„Motion“, Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren
2013
Gemeente Museum, Werkam Zaal 18, Den Haag
2012
Slewe Gallery, Amsterdam
2011
University Gallery, Dallas
2008
Slewe Gallery, Amsterdam
2007
Concept Space, Shibukawa JP
2005
Galerie Tschudi, Zuoz CH
2004
Concept Space, Shibukawa JP
2003
Slewe Gallery, Amsterdam
2002
Guardini Stiftung, Berlin
Heimer & Partner, Berlin
2000
Luis Campana, Köln
1999
Slewe Gallery, Amsterdam
1997
Konrad Fischer, Düsseldorf
1996
Galerie Tschudi, Glarus CH
1994
„Ein Raum mit Wandmalereien“, Konrad Fischer, Düsseldorf
1993
Förderkoje Art Cologne, Konrad Fischer, Köln

 

Martin Gerwers beyond abstraction 05.09.2014 — 24.10.2014

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In seiner gegenstandsfreien, konstruktiven Malerei und mit seinen Plastiken und Fotoarbeiten berührt Martin Gerwers spannende Fragen der Wahrnehmung.


So überraschen seine „vielansichtigen“ Skulpturen den Betrachter, weil sie sich je nach Blickwinkel als völlig verschiedene Objekt lesen und interpretieren lassen.


Einfachheit, Klarheit, Transparenz und geometrische Strenge sind in der Malerei und Skulptur des 20. Jahrhunderts immer wieder beschworen worden. Doch Gerwers macht sich nicht zum Sklaven eines geometrischen Korsetts.


Die geometrischen Strukturen nutzt der in Düsseldorf lebende Künstler oftmals nur als fruchtbare Basis. Im Feld der Linien und Flächen lassen sich die Qualitäten und Quantitäten der Farben dann subtil ausbalancieren. Gerwers' Tafelbilder und Plastiken erscheinen bei aller Abstraktion als individuelle Schöpfungen, die einem geheimen Rhythmus folgen, die atmen und vibrieren, in denen die Farben und Leerflächen sich ihre eigenen Grenzen suchen dürfen.


Die dynamischen Flächen von Gerwers plastischen Arbeiten wollen zudem von allen Seiten betrachtet werden. Selbst die Farbe scheint hier frei im Raum zu stehen. So wird die Wahrnehmung des Betrachters bei jedem Blick und Anblick originell auf die Probe gestellt.