Hans Jörg Glattfelder

biography

born in Zurich, Swiss, 1939

since 1998
lives and works in Paris, France

 


selected solo exhibitions 

2010
Kunsthaus- Rehau
2008
Ludwig Museum , Koblenz
2007
Musum im Kulturspeicher, Würzburg
2006
Museum für konkrete Kunst, Ingolstdt
2004
Galerie Hoffmann, Friedberg
2003
Galerie Latzer, Kreuzlingen
2002
Galerie am See, Zug
2001
Galerie Schlégl, Zürich
2000
Galerie Schoeller, Düsseldorf
Atelier Fanal, Basel
Galerie St. Johann, Saarbrücken
Galerie Eva Mack, Stiuttgart
1999
Museum für konkrete Kunst, Ingolstadt
Galerie am See, Zug
1998
Fondation Saner, Studen
Villa Turque, La Chaux-de-Fonds
1997
Galerie Schlégl, Zürich (mit Hans Hinterreiter)
1996
Galerie am See, Zug
1995
Iynedjian art, Lausanne
Galerie Schlégl, Zürich
1994
Galerie Schoeller, Düsseldorf
Galerie Schlégl, Zürich
1993
Museum moderner Kunst, Otterndorf
Galerie am See, Zug
Symposium „Raum-Klang-Bild“, Gmunden
1992
Josef Albers-Museum, Bottrop
1991
Galerie am See, Zug
Orangerie Draenert, Immenstaad a/ Bod.
1990
Galerie im Trudelhaus, Baden CH (mit Leon Polk Smith)
Galerie Teufel, Köln
1989
Galerie Schoeller, Düsseldorf (mit Torsten Ridell)
1988
Galerie Hoffmann, Friedberg
1987
Galerie Teufel, Köln
Stiftung für konkrete undkonstruktive Kunst, Zürich
Galerie Iynedjian, Lausanne
1986
Galleria il Salotto, Como
Studio Dabbeni, Lugano
Studio F22, Palazzolo sull’Oglio
1985
Galerie konstruktiv tendens, Stockholm
1984
Galerie Schoeller, Düsseldorf (mit Imre Koscis)
1983
Galerie Wengihof, Zürich
Galerie Quartett, Hannover
1982
Studio 8 + 1, Venezia – Mestre
Galerie konstruktiv tendens, Stockholm
Studio F22, Palazzolo sull’Oglio
1980
Galleria Adelphi, Padova
Galleria Arte Struktura, Milano
1979
Galleria Sincron, Brescia
1977
Galerie Seestrasse, Rapperswil
Galerie Latzer, Kreuzlingen
1976
Galeria Litoarte, Bergamo
1975
Galerie Gimpel & Hanover, Zürich
Galerie Seestrasse, Rapperswil
1974
Galleria la Piramide, Firenze
Studio A, Parma
1973
Galleria Vismara, Milano
Studio F22, Palazzolo sull’Oglio
1972
Galleria Adelphi, Padova
Studio t-zero, Torino
Galerie Gimpel & Hanover, Zürich
1971
Galleria la Polena, Genova
Visual studio – Biffi in Galleria, Milano
1970
Galerie Mutzenbach, Dortmund
Galerie Bischofberger, Zürich
Galerie Daedalus , Berlin
White Gallery, Lutry
CIPS Palazzo Strozzi, Firenze
1969
Galleria Sincron, Brescia
Galerie Aurora, Genève
Galerie Fürneisen – Dröscher, Hamburg
1968
Goethe Institut, Torino
Galleria la Polena, Genova
Galleria il Parametro, Milano
1967
Galeria Dom Omladine, Beograd (mit Lia Drei und Francesco Guerrieri)
Galerie Friedrich Tschanz, Solothurn (mit Jakob Bill)
1966
Galleria Numero, Milano

Günter Fruhtrunk, Hans Jörg Glattfelder, Klaus Jörres, Thomas Vinson, Sebastian Wickeroth abstraction as an ageless approach 02.09.2016 — 15.10.2016

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Hans Jörg Glattfelder wurde 1939 in Zürich geboren.


Er folgte an der dortigen Universität verschiedenen Vorlesungen (Jura, Kunstgeschichte, Archäologie). Ab 1961 arbeitete er in einem Projekt für Entwicklungshilfe in Sizilien. Studienaufenthalt in Rom. 1963 Niederlassung in Florenz. Die Anfänge seiner künstlerischen Entwicklung waren geprägt vom strengen Geometrismus der „Züricher Konkreten“, den Glattfelder aber unter dem Eindruck der florentinischen Frührenaissance sehr individuell deklinierte.


1966 erste Einzelausstellung in Mailand in der Galerie von Fiamma Vigo. Mit Claudio Popovich publizierte er in Florenz die Zeitschrift „comunicazione“. Er theoretisiert die anonyme, industrielle Produktion von Kunstwerken und entwickelt ein seriell herstellbares Pyramidenelement; mit variabel konzipierten Pyramidenreliefs beteiligt er sich in jenen Jahren erfolgreich an zahlreichen Gruppenausstellungen der konstruktiven Tendenz in Europa.


1970 übersiedelte er nach Mailand. Zum engeren Freundeskreis gehörten dort Mario Ballocco, Antonio Calderara, Gianni Colombo und Luigi Veronesi. Auf Anregung von Silvio Ceccato Auseinandersetzung mit komplexen räumlichen Vorstellungen, Daraus entstand ab 1977 die Werkreihe der „nicht-euklidischen Metaphern“.


1977 lernt er bei R. P. Lohse den Philosophen H.H. Holz kennen, welcher ihn auf die gesellschaftliche Relevanz der konstruktiven Kunst hinweist. Es entspann sich ein über Jahrzehnte dauernder Dialog; H.H. Holz hat den Arbeiten Glattfelders mehrere ausführliche Texte gewidmet. Seit jenen Jahren reflektiert Glattfelder über die Beziehung zwischen naturwissenschaftlicher Kultur und plastischer Sprache.


Gegen den Kult des Irrationalismus definierte er in einem 1982 veröffentlichten Text seine Position als „Meta-Rationalismus“. Er versteht darunter eine bildnerische Sprache, in welcher Rationalität gleichzeitig in Frage gestellt und thematisiert wird. In der Offenlegung und Diskussion der Methoden sieht Glattfelder die Voraussetzung für einen authentischen Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst.


1987 wird Glattfelder in Zürich auf Anregung von Eugen Gomringer und Willy Rotzler der Camille-Graeser-Preis verliehen. Ein Jahr später verlegt er seinen Wohnsitz von Mailand nach Ameno am Ortasee, dessen eigentümliche Lichtverhältnisse in den Mailänder Jahren Gegenstand langer Diskussionen mit Antonio Calderara waren. Die Bildsprache Glattfelders vereinfacht sich: „synthetische Reliefs“.


1990 Atelier in New York als Stipendiat der Stadt Zürich. Als hauptsächliche Erinnerung an diesen Aufenthalt bleiben die häufigen Besuche bei Leon Polk Smith, mit dem Glattfelder bis zu dessen Tod in Verbindung blieb.


1992 Retrospektive im Josef Albers Museum in Bottrop.


1998 erfolgte die Übersiedelung nach Paris,