Jan van der Ploeg

biography

1959
born in Amsterdam, The Netherlands
1980
Gerrit Rietveld Academie, Amsterdam,
1982
Corydon College of Art, Lonkon, UK
1983
Rijksadademie von Beeldende Kunsten, Amsterdam, The Netherlands, lieves and works in Amsterdam, The Netherlands

solo exhibitions (selected)

2015
„abstract index“, Ruth Leuchter, Düsseldorf
Gerhard Hofland Gallery, Amsterdam
2014
Sarah Cottier Gallery, Sydney
Hamish McKay Gallery, Wellington, Neuseeland
Giacomo Guidi Gallery, Rom
Raygun Projects, Toowoomba, Australien
„MOTI HOTEL II: Jan van der Ploeg“, MOTI, Den Bosch, Niederlande
„Weiner Wall“, Tetterode, Amsterdam
De Witte Arena, Amsterdam
2013
„Object Rotterdam 2013, We Like Art Walls“, NAI, Rotterdam
„Androgynous Mind“ (with Riette Wanders), The Classroom Gallery, Nottingham
„Brendan Fowler Wall“, Shane Campbell Gallery, Oakpark, USA
„MWMW“, Gerhard Hofland Gallery, Amsterdam
„PINK MOON“, NASA, Amsterdam
„SUPER PLUS“, Klaus Benden, Köln
SNAP, Lyon, Frankreich
„MWMW“, Thomas Taubert Gallery, Berlin
2012
„Human After All“ (with Bob Waardenburg), Kers gallery, Amsterdam
Dunedin Public Art Gallery, Dunedin, Neuseeland
2011
Ruth Leuchter, Düsseldorf
Centre d’Art Passerelle, Brest
2010
„Dignity“, The Dunedin Public Art Gallery, Dunedin
„Warriors“, Hamish McKay Gallery, Wellington
Sarah Cottier Gallery, Sydney
„Do you want the truth or something beautiful?“ (with Helen Smith), Goddard de Fiddes Gallery, Perth
„New Works“, Concept Space, Shibukava, Japan
„How to Star“, Galerie de Multiples, Paris
„new paintings + new wallpainting“, DREI, Köln
„BIG CALM“, MINUSSPACE, New York
2009
Shane Campbell Gallery, Chicago
Sonja Roesch Gallery, Houston
„Good & Plenty“, Aschenbach & Hofland Galleries, Amsterdam
2008
Aschenbach & Hofland Galleries, Amsterdam (with Thom Puckey)
Konsortium, Düsseldorf
2007
Hammer Museum, Los Angeles
Galerie Asim Chugthai, Berlin
The House of Art, Budweis, Czech Republic
Galerie West, Den Haag
2006
Hamish McKay Gallery, Wellington, New Zealand
The Suburban, Chicago
MINUS SPACE project space, New York
2005
„Straight Circles“, Aschenbach & Hofland Galleries, Amsterdam
„Space Painting“, Galerie West, Den Haag

Paul Morrison, Carl Ostendarp, Jan van der Ploeg abstract index 05.09.2015 — 31.10.2015

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Michelle Grabner, Terry Haggerty, Paul Morrison, Jan van der Ploeg whatever colours you have in your mind 15.03.2013 — 20.04.2013

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Rainer Splitt, Jan van der Ploeg Formen und Farben 12.05.2012 — 14.07.2012

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Jan van der Ploeg WALL PAINTING INSTALLATION 21.01.2011 — 02.04.2011

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Jan van der Ploeg ist ein Graphiker und Entwerfer, der sich mit seinen von Struktur und Rhythmus getragenen Werken zwischen Innovation und Vertrautem, Ausgelassenheit und Pragmatismus bewegt. Mit seinen Wandmalereien beispielsweise dramatisiert er anhand eines abstrakten Vokabulars aus Formen und Farben Architektur und Umgebung. Anders als reine Ornamentierung von Existierendem findet eine Rekonfiguration dessen statt, da die Dynamik seiner Malerei der Architektur übergeordnet ist, die sie trägt. Ausgehend vom Objekt überträgt van der Ploeg gesammelte und organisierte Informationen aktiv in sein Schaffen und agiert hier ähnlich wie ein Designer. Der Unterschied zum klassischen Design liegt wohl darin, dass van der Ploeg eine Sehnsucht auszudrücken scheint, Abstraktion und Ideale zu kommunizieren, die jenseits der Funktion liegen, und das Außergewöhnliche und Unerwartete heraufzubeschwören.
Durch Farbe, Wiederholung und der reinen Größe entziehen sich seine Arbeiten dem statisch funktionalen Designdialog und rücken vielmehr in die lebendig visuelle Aufmerksamkeit. Trotz ihrer graphischen Erscheinung und ihres teilweise großzügigen Ausmaßes bedarf es der näheren und intensiven Betrachtung, um die Kompositionen aus Mustern und Motiven zu verstehen.
Als Gemälde im Galerieraum mit der gleichen Hingabe für Form und dem gleichen wiederholenden Vokabular demaskieren van der Ploegs Arbeiten die Begrenztheit des Sichtfeldes. Ihre Wirkung entfaltet sich im Schnittpunkt von Empfindung und Denken, visuellem Eindruck und konzeptueller Unterfütterung. Zuletzt geht es nicht darum, das Kunstwerk in irgendeiner Weise zu entschlüsseln, das Verständnis ergibt sich eher daraus, es zu kennen, sich mit ihm vertraut zu machen.