Julius Grünewald

Biographie

1965                                                                                                                                                                                                    Geboren in Worms

1987-1994
Studium der Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe

lebt und arbeitet in Berlin und Osthofen

 

Einzelaustellungen

2015
‚Das Feld, das hört‘, Kunstverein Worms e.V., Worms

2014
Tee für die Sonne, Galerie Nosbaum Reding, Luxemburg

2013
Galerie Karlheinz Meyer, Luxemburg

2012
Painting, Galerie Miro, Prag
Exposition Julius Grünewald, Galerie Nosbaum & Reding, Luxemburg

2010
Anatomie, Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin (mit Miwa Ogasawara)

2009
Neuer Tag, Galerie Haas AG, Zürich
Tausend mal blind,Galerie Karlheinz Meyer, Karlsruhe

2008
1000 Jahre, Galerie Haas & Fuchs, New York
Die Ahnen, Kunsthalle Mannheim (Kat.)

2007
Kartoffeln zu Gold, Galerie Karlheinz Meyer, Karlsruhe (Kat.)

2006
Reise durch mein Zimmer, Kunstverein Schwetzingen (Kat.) Interieur, Galerie Haas & Fuchs, Berlin (Kat.)

2005
Wildschweine und Auerhahn, Max-Slevogt-Galerie Schloss Villa Ludwigshöhe, Edenkoben
Heim, Galerie Karlheinz Meyer, Karlsruhe

2004
Die Schweine der Lämmer, Ausstellungsraum Restitution, Berlin (mit A. Heiszenberger) Ritterrüstungen, Ausstellungsraum Autocenter, Berlin

 

Gruppenausstellungen (Auswahl)

2015
10 x 10, Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin

2013
Traum & Realität, Aliseo Art Project No. 5, Gengenbach
Landschaft 2000, Kunsthalle Osnabrück, Osnabrück

2009
Gala, Fünf Sammler zeigen ihre Favoriten, Museum der Bildenden Künste, Leibzig (Kat.)
Les portes du paradies, Galerie Eva Bracke, Berlin

2008
Ein Überblick, Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin
Zeitblick, Ankäufe der Sammlung zeitgenössischer Kunst Bundesrepublik Deutschland 1998-2008, Martin-Gropius-Bau Berlin (Kat.)

Julius Grünewald, Leta Peer Birkenallee 17.11.2016 — 06.01.2017

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Malerei dient der Erinnerung.
In der Vergangenheit und Darstellung von Gesehenem, Erlebtem, Erträumtem visualisiert sie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft als Gedächtnis unerer Kultur.

Die Lichtwirkungen und Reflexe sprechen von Grünewalds Lust am Malen, gleichzeitig aber auch von der emotionalen Bindung des Künstlers an sein Sujet, über das er bis ins kleinste Detail verfügt, von dem er sich aber zusehends löst.

Grünewald entwickelt eine ungeheure malerische Freiheit, die bisweilen geradezu aggressiv anmutet; sein Pinselduktus ist flott, zügig, zum Teil explosiv und gestisch ungestüm.

Julius Grünewald erhält am 21.11.2016 den Preis der ,,Wolfgang Blanke - Stiftung'' für Malerei der Johannes Gutenberg - Universität Mainz, die bemerkenswerte Positionen und Leistungen in der Malerei fördert.

 

(Text auszugsweise von Inge Herold in: Julius Grünewald. Die Ahnen, Kunsthalle Mannheim 2008)