Klaus Geldmacher

biography

born in Frankfurt am Main, 1940

1964–1970
Hochschule für bildende Künste in Hamburg, Germany, class of Hüppi, Kramer, Michel

selected solo exhibitions

2016
Kunstraum der Galerie d’Hamé, Mülheim a.d. Ruhr, Germany
2014
“Scheinwerfer – Lichtkunst in Deutschland“, Kunstmuseum Celle, Celle, Germany
2013
“Klaus Geldmacher – Jochen Leyendecker“, Kunstverein Kunstwerden e.V. Essen, Essen, Germany
2012
„SommerLoch“, Kunstraum H&H, Köln
Kunstwerden e.V, Essen
„Das kommt mir spanisch vor“/ Sketches of Spain, KunstRaum H&H, Köln
2011
Lo Spirito del Lago/Quergänger, Isola Bella, Lago Maggiore
„all inclusive“, multimediales Wandobjekt der Reihe „Portraits“(Personen- und Firmen-Portraits) Gesundheitsunternehmer und Kunstsammler Prof. Heinz Lohmann, Hamburg
„Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“ (G), Lago Maggiore in Stresa und auf der Isola Bella
2010
„Kiosk im Spiegel“, Galerie Der Spiegel Köln
„von `68 bis 70“, C 15, Sammlung Ulla und Heinz Lohmann, Hamburg
„Klaus Geldmacher – Arbeiten 1990–2010“, Galerie Ruth Leuchter, Düsseldorf
2009
„Licht Zeichen“, Galerie Der Spiegel Köln
2008
„Politmontagen“, Galerie Ruth Leuchter, Düsseldorf
Strahlkraft  Leuchtzauber“, Kunstmuseum Celle
„Licht + Gold“, Galerie Proarta, Zürich
2007
„between1969-73 – Chronik einer Nichtausstellung“ Kunsthalle Düsseldorf (G)
2006
„Marketing Rhapsodie“ WAZ-Mediengruppe Besucherzentrum, Essen
„Kuhpol“, Landesmuseum für Natur und Mensch Oldenburg
„ARTiSCHOCKE“, Kunstmuseum Mülheim a.d.Ruhr
2005
„Lichtkunst aus Kunstlicht“, u.a. mit Arbeiten von Olafur Eliasson, Dan Flavin, Jenny Holzer, Bruce Nauman, Keith Sonnier, James Turrell, ZKM – Museum für Neue Kunst, Karlsruhe
2004
„Ton-Art“, Galerie Ruth Leuchter, Düsseldorf
2002
„hell-grün“, Hofgarten Düsseldorf
„Die Documenta Foundation“, Neue Galerie Kassel
Sprengel Museum, Hannover
2000
Ruhr Retrospektive, Kunstmuseum Mülheim
2001
Emsdettener Kunstverein
1999
Art Cologne mit Galerie Leuchter & Peltzer
1998
Sprengel-Museum, Hannover
Galerie Leuchter & Peltzer
1996
„Weltmusiktage“, Leopold-Hoesch-Museum, Düren
Galerie Leuchter & Peltzer
1995
Kunstverein Hamburg
1994
Galerie Leuchter & Peltzer
1993
Edtion Mat, Ludwig Museum, Koblenz
1987
Wilhelm-Hack Museum, Ludwigshafen
Skulpturen Museum, Marl
1986
Städtische Galerie Karlsruhe
1985
„Mehr Licht“, Kunsthalle Hamburg
Sprengel-Museum, Hannover
1984
Museum Bochum, Galerie Loeper
1970
„Jetzt – Künste in Deutschland“, Kunsthalle Köln
1969
Galerie Der Spiegel, Köln
1968
4. documenta, mit Francesco Mariotti, Kassel

Gruppenausstellung (G)

Klaus Geldmacher Arbeiten von 1990–2010 26.11.2010 — 23.12.2010

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Klaus Geldmacher Politmontagen 05.09.2008 — 31.10.2008

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Seit 1965 entstehen Objekte, häufig als Reliefs, die mittels Glühbirnen und Leuchtstoffröhren Farbigkeit und Wirkung von künstl. Licht nutzen. Anfangs liegen den Arbeiten vielfarbige regelmäßige Anordnungen zugrunde, wie man sie von Spielautomaten und Musikboxen kennt. Mit dem Lichtwürfel zur documenta 1968 (7 x 7 x 7 m , mit Francesco Mariotti) weitere konstruktive Klärung. Neben großdimensionierten Arbeiten, wie sie bes. in der Zusammenarbeit mit F. Mariotti ( u.a. 1989 – 2005 Lucciola-Projekt mit Solarenergienutzung, Leuchtdioden) und Edmund Kieselbach (1987-93 Klanginstallationen)realisiert werden und weitgehend streng organisiert sind, entstehen im Laufe der Jahre zunehmend beiläufige, freiere Konstellationen, denen Provisorisches, ja Zufälliges eignet. G. findet Mat. im Sperrmüll und auf Schrottplätzen, er verwendet Plexiglasscheiben, Holzstücke, Metallprofile, Elektrokabel und fabrikneue elektron. Bauteile. Ohne selbst maler. einzugreifen, nutzt G. die Eigenfarbigkeit der Fundstücke, sowie farbige Glühbirnen, die „maler“ Wirkungen evozieren.
Zw. 1971 und 1983 stellt er die künstler. Arbeit fast ganz ein. Seine Auffassung des Kunstprozesses äußert sich seit 1968 in der Idee des Teamworks sowie in der Herstellung von Multiples, womit G. den Künstler nicht als singuläres Genie, sondern als Produzenten definiert und somit ein demokrat. Verständnis von Kunst proklamiert, die allen Bevölkerungsschichten zugängl. sein soll. G.s Objekte zielen auf ästhe. Kontemplation und kombinator. Kreativität des Betrachters, wobei sie Phänomene der Alltagskultur aufgreifen.