Klaus Jörres

biography

born in Düren, 1973, lives and works in Berlin

1994-1996
Humanities Studies at the Rheinisch Westfälisch-Technische Hochschule Aachen
1996-1999
Painting at the Akademie beeldende Kunsten Maastricht, Niederlande
1999-2002
Fine Arts at Hochschule der Künste Berlin, class of Katharina Sieverding

 

selected solo exhibitions

2015
„15“, Dittrich & Schlechtriem, Berlin (kat.)
2014
„Ära“, Dittrich & Schlechtriem, Berlin (kat.)
2011
Kwadrat, Berlin
2010
Kwadrat, Berlin
Galerie Eva Bracke, Berlin
Spor Klübü, Berlin
2004
Mönchehaus Museum, Goslar
2002
Koch und Kesslau, Berlin
2001
Platform, Vaasa, Schweden
2000
Maschenmode / Galerie Guido W. Baudach, Berlin

group exhibitons (selected )

2016
“Where Are We Now”, Neuer Berliner Kunstverein, Berlin
2015
“Berlin – Klondyke. Leipziger Edition”, Kulturforum am Altenkamp, Schloss Holte-Stukenbrock
“Um Fleisch auf die Nerven zu bekommen!”, KVFM, Frankfurt am Main
“inneroutfits”, Galerie Hammelehle und Ahrens, Köln
“Berlin – Klondyke: 1. Berlin-Edition” Salon Dahlmann, Berlin
“Fathoms”, KIK FIVE, Berlin
“N G O R O N G O R O”, Lehderstrasse 34, Berlin
2014
“Die Leipziger Edition”, Wiensowski & Harbord, Berlin
“Wet Paint”, DITTRICH & SCHLECHTRIEM, Berlin
“Drive the Chance”, 100plus, Zürich
2013
“Conceptual Tendencies 1960s to Today II”, Daimler Contemporary, Berlin
“Zeichnung ohne Zeichnung”, Galerie Christian Ehrentraut, Berlin
“Berlin-Klondyke”, Hipp Halle, Gmunden
“Berlin-Klondyke”, Werkschauhalle, Leipzig
“reKOLLEKT Cologne”, Die Kunstagentin, Köln
“Apokalyptik als Widerstand”, Sammlung Tom Biber, Bayrisches Armeemuseum, Ingolstadt
“Piccola Germania”, Cinque Garzoni, Venedig
2012
“Berlin . Status (1)”, Künstlerhaus Bethanien, Berlin
“Berlin Klondyke”, Neuer Pfaffenhofener Kunstverein, Pfaffenhofen
“Geometrische Abstraktion”, vitrine-fn, Friedrichshafenrmany
2011
“MoDiMiDoFrSaSo”, VW (VeneKlasen/Werner), Berlin
“Berlin Klondyke 2011″, Art Center Los Angeles, CA, USA
“Berlin Klondyke 2011″, The Odd Gallery, Dawson, YT, USA
“Der Letzte macht das Licht aus”, Freies Museum Berlin
“Wir alle lieben Lüperz”, Kornhäuschen, Aschaffenburg
“HotSpot Berlin” – Eine Momentaufnahme, Georg Kolbe Museum, Berlin
“An Exchange with Sol LeWitt”, Massachusetts Museum of Contemporary Art – MASS MoCA, North Adams, MA, USA
“Alt + Strg + Ent.”, S-Bahnbogen 48, Berlin
2010
“Berlin meets Vienna”, Kunstverein Aschersleben
“Equinox”, Grimmuseum, Berlin
“Wenn die Nacht am tiefsten, ist der Tag am nächsten”, Stern Pissarro Gallery, London
“Abstrakt”, Galerie im Regierungsviertel, Berlin“Gemini 6″, Schaufenster, Berlin
“Offensichtlich Öffentlich”, Galerie Eva Bracke und Stadtraum Berlin
The Village 1: “Anthology Of Optimism”, MMX Galerie, Berlin
“Six Days of New Media”, Linienstr. 127, Berlin
“37 x Now”, Galerie im Regierungsviertel, Berlin
2009
“Berlin2000″, The Pace Gallery, New York, USA
“High Society”, BDA Austellungsraum, Braunschweig
“Herbstausstellung”, Kwadrat, Berlin
“Berlin meets Vienna”, Salon Österreich, Wien
“Formation 45 x 16 x 6,5 Meter”, Uferhallen, Berlin
2008
“Sometimes You Fall In Love With An Idea”, Cluster, Berlin
“Authorität”, Kunstverein Ahnsfelde
“Archiv des Nichts”, Luftmuseum Amberg
2007
“Breakthrough to Grey Room”, Kasbah Museum, Tanger, Morocco
“Abstrakt”, Ausstellungsraum25, Zürich
“Fresh Trips”, Kunstraum Innsbruck
“Ein Stück weit”, Glue, Berlin
2006
“Steiler Konter”, Magazin4 Vorarlberger Kunstverein, Bregenz
“Wer reinkommt ist drin”, Schickeria, Berlin
“We can dance like a Minority in Germany”, Maxim, Köln
“Rio”, Artnews Projects, Berlin
“Schwarz auf Weiss”, Schickeria, Berlin
Lueckeundpartner.de Studio, Berlin
2005
“Schickeria presents FAX”, Maes & Matthys Gallery, Antwerpen
“Der Harz”, Grauer Hof, Aschersleben
“Differences – Art as a Film Form”, Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich
“Wirtshaus Huber”, Autocenter, Berlin
“Kir Royal”, Carlos Depot, Berlin
“Erklärender Expressionismus”, 7.Stock, Dresden
“Boundless”, Stenersenmuseum, Oslo
“Selbstbildnis”, Schickeria, Berlin
2004
“Fax”, Schickeria, Berlin
“Transmediale” – Fly Utopia, Haus der Kulturen der Welt, Berlin
“Schickeria zeigt Fax”, 7.Stock, Dresden
“Schickeria zeigt Fax”, Weltraum, München
2003
“Meisterschüler par excellence”, Karl Hofer-Gesellschaft, Berlin
“In Memoriam Bob Ross”, Kunstverein, Konstanz
“Network Baltic”, Künstlerhaus Bethanien, Berlin
“Museale”, Kulturforum am Potsdamer Platz, Berlin
“40 Artists”, Pugh Pugh, Berlin
2002
“Sounds”, G7, Berlin
Prof. Katharina Sieverding und ihre Klasse, Haus am Lützowplatz, Berlin
“Görls”, Projektraum Boppstr. 13b, Mainz
2001
“Bopulär” – Klasse Sieverding, TZR Galerie, Bochum

Günter Fruhtrunk, Hans Jörg Glattfelder, Klaus Jörres, Thomas Vinson, Sebastian Wickeroth abstraction as an ageless approach 02.09.2016 — 15.10.2016

read more …

Klaus Jörres jat schon mit sehr vielen Medien gearbeitet: Fotografie, Zeichnung, Aktion, Video und in den letzten Jahren verstärkt mit Malerei. Seine streng geometrischen, akribischen Gemälde stehen eindeutig in der Tradition der Op-Art, sie spielen mit der Reizüberflutung des Auges und mit der optischen Täuschung. Basierend auf den Farben Schwarz und Weiß liefert Jörres geometrische Raster, die sich komplex überlagern und so den irritierenden Flimmereffekt, den schon ein einziges dieser Raster erzeugen würden, potenzieren. Dabei ist die Reduktion der Farbpalette selbst wiederum in der Op-Art begründet, Künstler wie Victor Vasarely und Bridget Riley haben bereits in den 1960er Jahren die Grenzen der Malerei in schwarz-weiß ausgelotet, um Wahrnehmung und Erkennen zu thematisieren. Jörres bezieht sich nun auf diese Experimente und geht in manchen Bildern kompositorisch beinahe zurück auf den Nullpunkt, wenn ein schwarzes Bild etwa lediglich eine dünne, gleichmäßig weiße Horizontal- und Vertikal-Lineatur besitzt. In anderen Werken überlagert er dagegen so viele Grundschemata, dass einem mathematische Additionsverfahren in den Sinn kommen. Das Flimmern bekommt so eine Steigerung im Bild, die schließlich in einem furiosen Mit- und Gegeneinander der Linien gipfelt. [S.D.]
(aus: Berlin.Status 1, Berlin 2013, S. 94)