Rainer Splitt

biography

1963
geboren in Celle, lebt und arbeitet in Berlin
1984–1991
Studium an der HBK Braunschweig, der Ecole des Beaux-Art, Nimes, und er School of Visual Arts, New York
2007–2009
Gastprofessur an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe

sholarships/awards

2002
Jahresstipendium New York (International Studio and Curatorial Program)
1999
Stipendium der Barkenhoff-Stiftung, Worpswede
1997
Villa Massimo, Rom-Preis (Aufenthalt 2003)
1994
Jahresstipendium Bildende Kunst des Landes Niedersachsen
1992
Arbeitsstipendium des Kunstfonds, Bonn
1991
Projektstipendium Deutsch Französisches Jugendwerk
1990
DAAD-Jahresstipendium für New York

exhibitions (selected)

2015
Eastmen Gallery, Hasselt BE
Standart International – Post Spatial Surfaces, Geisberg Berlin
2014
Galería Artnueve, Murcia SP
Museum Gegenstandsfreier Kunst, Otterndorf
Galerie Max Weber/Six Friedrich, München (solo)
2013
„Farbe Raum Farbe“, Georg Kolbe Museum , Berlin
„Reflect – MMIII“, Kunstverein Mönchengladbach mit Raymund Kaiser
„Re:set“, Kunstmuseum Celle
2012
galerie ruth leuchter, Düsseldorf
„Die niederländische Savanne – Alte Meister/Neue Kunst“, National Museum Schwerin
2011
„Farbe im Fluss“, Weserburg Museum, Bremen
„The solo project“, Galerie Max Weber/Six Friedrich, München (solo)
2010
„Wilhelm Mundt/Rainer Splitt/Peter Zimmermann“, Galerie Max Weber/Six Friedrich, München
Galerie Max Weber/Six Friedrich, München (solo)
2009
„Kienzer/Splitt/Tandon/Tagweker“, Galerie Lisi Hämmerle, Bregenz
„la nature morte n’est pas morte“, Museum Langmatt, Baden, CH
„Magie der Farbe“, Kunsthalle Osnabrück
Gesellschaft für Kunst und Gestaltung, Bonn
Museum für konkrete Kunst, Ingolstadt (solo)
Batagianni Gallery, Athen (solo)
Pamenkalnio Galerija/Goethe Institut Vilnius, Litauen (solo)
2008
„take what you like“, Silkeborg ArtMuseum, Denmark
„Randmasse (Böhm, Rathke, Splitt)“, artstudoi1, Deinste
Galerie Six Friedrich/Lisa Ungar, München (solo)
2007
„10118 New York“, Kunsthalle Lingen
„active constellations“, Brno House of Art, CZ
„abstract“, Galerie Robert Drees, Hannover
Kunstverein Aichach (solo)
2006
„sabotage of reality“, Batagianni Gallery, Athen
„was wäre ich ohne dich…40 Jahre Deutsche Kunst“, Galerie der Hauptstadt, Prag
„floating forms“, Wilhelm Hack Museum, Ludwigshafen
„sculpture@city-nord“, Hamburg
„Minimal Illusions“, Villa Merkel, Esslingen
2005
„Passion des Sammelns“, Stiftung Federkiel, Leipzig
Fath-Contemporary, Mannheim (solo)
2004
„Neues in den Sammlungen Lafrenz/Reinking“, Neues Museum Weserburg, Bremen
„Color Based Paintings“, Galerie Bergner+Job, Mainz
Kunstverein Ruhr, Essen (solo)
2003
„Boden, Demand, Hoch, Hoffmann, Kempter, Schatz, Splitt“, Villa Massimo, Rom
Kunstmuseum Celle (solo)
2002
„Don“, Chinnati Foundation, Marfa
„Der Auftrag der Farbe“, Nassauischer Kunstverein Wiesbaden
Kunstverein Arnsberg (solo)
2001
„Künstlerräume – Sammlerräume“, Kunstmuseum Sankt Gallen, Schweiz
„Neuerwerbungen“, Staatliches Museum Schwerin
„Wiedersehen“, Galerie Brandstetter & Wyss, Zürich
„Eberstadt/Splitt/Tagwerker“, Palais Thurn & Taxis, Bregenz
2000
„Gerrit, Huntziker, Splitt“, Galerie Brandstetter & Wyss, Zürich
Expo 2000, Hannover
Galerie Brandstetter & Wyss, Zürich (solo)
Galerie Grita Insam, Wien (solo)
1999
„Boller/Fischer/Splitt“, Raum für aktuelle Kunst, Luzern
1998
„Baroff, Gerritz, Sander, Zoderer“, Kunstraum Neue Kunst, Hannover
Kunstraum Neue Kunst, Hannover (solo)
1997
„Fishing for shapes“, Projektraum Voltmerstrasse, Hannover
Künstlerhaus Bethanien
Berlin Staatliches Museum Schwerin
Stark Gallery, New York
1996
Kunstraum Neue Kunst, Hannover
1995
Kunstverein Wolfsbüttel (solo)
1992
Galerie Dröscher-Meyer, Düsseldorf (solo)
1990
Landesmuseum Braunschweig (solo)

Alain Biltereyst, Rainer Splitt, Jan Maarten Voskuil space and shapes 13.06.2014 — 24.07.2014

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Rainer Splitt, Jan van der Ploeg Formen und Farben 12.05.2012 — 14.07.2012

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Die Farbe und ihre Materialität stellt der 1963 in Celle geborene Rainer Splitt in den Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens. Radikal und äußerst sinnlich erscheinen diese Arbeiten, die sich immer mehr vom traditionellen Tafelbild entfernt haben. Auf Splitts Materialpalette findet man Lack, Pigment, Aluminium oder Acryl. Der Künstler taucht seine Tafeln in pure Farbe oder schüttet das Farbmaterial gleich in einem Guss auf den Boden des Ausstellungsraums. Die Gegensätze von Malerei und Raum, von Bild und Plastik scheinen hier nahezu aufgelöst.


Farbe dient in Rainer Splitts konzeptuellen Werken längst nicht mehr als Mittel zum Zweck, sondern sie emanzipiert sich und verweist auf nichts als ihre Erscheinung, ihre Schönheit und ihren Eigenwert.