Valerie Krause

biography

2010–2012
Lehrauftrag für Bildhauerei an der Kunsstakademie Düsseldorf
2007
Akademiebrief
2006
Meisterschülerin von Didier Vermeiren
2005
Auslandsemester École Nationale Supérieure des Beaux-Arts, Paris bei
Richard Deacon
2001–2007
Studuim an der Kunstakademie Düsseldorf bei David Rabinowitch und Didier Vermeieren
1996–1999
Steinmetzlehre bei Fritz Meyer, Düsseldorf
1976
geboren in Krefeld

solo exhibitions (selected)

2013
„so weit so lage“, Galerie Greta Meert, Brüssel
Galerie Rolando Anselmi, Berlin
2012
„Der Raum einer Bewegung“, Galerie Holtmann, Köln
2010
„MON BLANC“, Galerie Holtmann, Köln
2009
„pièces”, artothek, Raum für junge Kunst, Köln
2008
„Helle Nächte”, Galerie K4, München
Förderkoje, Art Cologne, Galerie Holtmann, Köln
Sculpture an Painting, Galerie Holtmann, Köln
2006
„ein fester Traum”, Malkasten, Düsseldorf

group exhibitions (selected)

2013
„Skulptur 7#“, Skulpturenpark Köln
„nur hier“, Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland, Ankäufe von 2007 bis 2011, Bundeskunsthalle, Bonn
2011
„Kunstpreis Junger Westen 2011“, Kunsthalle Recklinghausen
„Technique et Sentiment“, Galerie Greta Meert, Brüssel
2010
„Drinnen & Draussen“, Galerie Chert, Berlin
„New Talents”, Landesvertretung NRW, Berlin
2009
„Quergeschnitten”, Kaiser Wilhelm Museum, Krefeld
Bergische Kunstausstellung, Museum Baden, Solingen
Städtische Galerie, Remscheid
2008
Zeitblick. Ankäufe der Sammlung Zeitgenössischer Kunst der
Bundesrepublik Deutschland 1998 – 2008, Martin-Gropius-Bau, Berlin
Stipendiatenausstellung, Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin
New Talents 2008, Junge Biennale Köln
Markus Lörwald „Traum und Lüge”, Galerie Mike Karstens, Münster
2007
„Raumobjekte Teil VII”, Kunstverein, Gelsenkirchen
2006
„Flaneurs auf Beton”, Institut Francais, Düsseldorf

Clemens Hollerer, Valerie Krause, Vincent Olinet, Leunora Salihu, Thomas Schütte sculptures NOW focus on small pieces 24.05.2013 — 27.07.2013

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Eine radikale Form medialer Janusköpfigkeit demonstrieren die [vom 24.5.–27.7.2013] ausgestellten Werke von Valerie Krause (1976 Herdecke; lebt in Düsseldorf). Sie lässt Skulptur als malerischen Gestus auftreten. Unmittelbar vor der Wand oder auf einem neutralen Gestell liegt, sitzt, schwebt eine unauffällige kleine Fläche, die sich gewissermaßen selbst in Form gesetzt hat. Sichtlich haben wir es mit einer Malhandlung zu tun, die im Prozess verfestigt ist. Die Malerei wird autonom und offenbart mit ihrer Schichtungen eine eigene plastische Präsenz, die sie zudem als Setzung auf einem Metallträger realiter besitzt. Dazu arbeitet Valerie Krause mit „Unfarben“, die man kaum sieht. Sie trägt diese mit großer Sättigung als glattgestrichene Fläche auf, die sich an den Rändern erhebt. Ja, das Weiß oder Grau wirkt frisch, noch gar nicht getrocknet ... Valerie Krause arbeitet hier mit einer extremen Reduktion der Bereiche Skulptur wie auch Malerei, und nahm sie diese bei ihren anderen Werkgruppen deutlich plastisch oder als Intervention im Ausstellungsraum vor, so entziehen sich ihre ausgestellten Beiträge nun in diesem selbst.