Bernd Ribbeck CCA Andratx, Mallorca 28.05.2016 — 17.07.2016

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28.05.2016 — 17.07.2016

zusammen mit Hansjoerg Dobliar

Die Ausstellung vollendet den Aufenthalt beider Künstler in den CCA Künstlerstudios und erstmals werden deren Kunstwerke in Mallorca gezeigt. Es ist nicht das erste Mal, dass diese beiden Künstler einen Ausstellungsraum teilen. Anfang der Jahre 2000 waren beide in München tätig, wo sie nach ihrem Studium in der Kunstakademie, an mehrmals gemeinsam ausgestellt haben. Jetzt, nach einiger Zeit, verbinden sich ihre Werke wieder in Mallorca.


Die Ausstellung aus über 15 Werken zeigt eine sorgfältige Auswahl an Arbeiten jedes Künstlers und gleichzeitig werden bisher unveröffentlichte Werke gezeigt, welche wärend des Aufenthaltes in den CCA Künstlerstudios entstanden sind.


Die Werke von Dobliar und Ribbeck befinden sich auf der Suche von gemeinsamen Interessen. Nach einer ersten Studie ist die experimentelle Arbeit mit den malerischen Möglichkeiten unzweifelhaft. Gleichzeitig wird von der abstrakten Sprache Gebrauch gemacht und dies erlaubt ihnen, einzelne Zusammensetzungen in Verbindung zu bringen. Nach einer tieferen Interpretation werden die individuellen Besonderheiten jedes einzelnen Künstlers entdeckt und somit die Wiedererkennung einer individuellen und anerkannten Arbeit.


Das Werk von Hansjoerg Dobliar (1970, DE) könnte man explosiv nennen, auf der geometrischen Abstraktion des Expressionismus basierend. Die großzügigen Pinselstriche verwandeln sich zu einer Materie. Die auf unendlichen Schichten gegründeten Konstruktionen von geometrischen Formen verwandeln unsere Wahrnehmung. In seinem Werk spiegelt sich die hedonistische Lust der Beobachtung wider.


Die Werke Bernd Ribbecks (1975, DE) spiegeln eine dauernde Frage unserer Wahrnehmung wider. Hinter einer klaren und strukturierten Zusammensetzung von geometrischen Formen, versteckt sich die Willenskraft, das Geistige und das Abstrakte zu vereinigen. Auf Platten von MDF arbeitet Ribbeck mit speziellen Kugelschreibern und Filzstiften. Die Kreationen ähneln surrealistischen Spielen an; diese, in denen man nicht zu unterscheiden weiß, wo sie anfangen und wo sie aufhören. Alles ähnelt einem Labyrinth.