drinnen:draußen 16.06.2007 — 28.07.2007

Walter, Ausschnitt Wandarbeit 2007 72 dpi
16.06.2007 — 28.07.2007
Klaus Walter bedient sich der klassischen Malerei ebenso,  wie einer popkulturellen Bildsprache und technischen Verfahrensweisen (z.B. Schablonentechnik). Die Schablonentechnik setzt er ein, um industrielle Fertigung zu simulieren und seine subjektive Handschrift zurückzudrängen.

„Den Gemälden und installativen Wandarbeiten von Klaus Walter liegen standardisierte Formelemente und ein serielles Gestaltungsprinzip zugrunde. Er verbindet stilisierte Formen mit figurativen und perspektivischen Darstellungen und vermeidet dabei jegliche Hierarchisierung im Bild."
(Peter Kruska, Stadtgalerie Kiel, Auszug aus dem Katalog „PAINT-O-MANIA")

Klaus Walter erweitertet seine Bilder in seinen Wand-Installationen,  indem er Teile des Ornaments und Figuren über das Bild hinaus auf der Wand fortsetzt. Was auf den ersten Blick an herkömmliche Wanddekoration erinnert, wird durch gegenständliche Elemente inhaltlich aufgeladen und führt den Betrachter in eine imaginäre Fahrt durch Erzähl- und Zeitmuster. Gleichzeitig  ist es ein ironisches Spiel mit der Vorstellung von Kunst,  das das gemeine  Bild auf der Wand im Wohnzimmer thematisiert.